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Frankfurt, 22.06.2004»


Gegen halb sieben liefen wir alle im Sinkkasten ein. Martin und Johannes sogar schon zum zweiten Mal, da nicht alle Instrumente und Bühnenaccessoires ins Auto bzw. aufs Fahrrad passten. Ja, diesmal fuhren wir nicht gemeinsam mit dem Bus, der alles und jeden trägt. Diesmal spielten wir zu Hause.
Der Sinkkasten war uns Frankfurtern noch aus alten Jugendtagen in Erinnerung. Doch ich persönlich muss sagen, dass ich ihn heute sehr viel schöner und gemütlicher fand als sonst. Auf der sonst überfüllten Tanzfläche standen Tische und Stühle, die für eine sehr angenehme Atmosphäre sorgten. Auch die ausrangierten Kinosessel in den hinteren Reihen trugen dazu bei.
Im Unterschied zu Leipzig hatten wir an diesem Abend viel Zeit für einen Soundcheck, außerdem hatten wir auf Grund der kleinen Bühne die Möglichkeiten uns direkt zu hören.

Vor dem Konzert galt es erstmal sämtliche Freunde und Eltern zu begrüßen. Sehr nett fand ich an dieser Stelle, dass die Macherin einer Fanpage von Johns CASHMA HOODY zum ersten Mal dessen düstere Seite erlebte, während er genauso überrascht war, sie auf unserem Konzert zu sehen.
Danach ging es zum Umziehen in den Backstagebereich. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie haben wir ganz schön lange
gebraucht, so dass wir erst eine halbe Stunde später begannen, als es eigentlich geplant war. Und dann saßen wir auf der Bühne. Ich dachte, ich wäre viel nervöser, wegen all der bekannten Gesichter unten im Publikum. Doch die Tatsache, dass wir so nah beieinander saßen, wie in den Proben und wir uns so gut hörten und aus den Augenwinkeln perfekt sahen, ließ sämtliche Nervosität verschwinden und es bestand nur noch die Freude, ein Lied nach dem anderen zu spielen. Mittlerweile sind mir die Stücke von "Atma Gyan" auch genauso vertraut wie die von "Home". Selbst das noch nicht veröffentlichte "Realm of Silence" kam uns schon vor, wie ein alter Bekannter.
Die recht familiäre Atmosphäre im Sinkkasten gab uns nach dem Konzert noch die Möglichkeit mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Dabei erfreute es uns sehr zu hören, dass es uns gelungen ist, die Stimmung der Lieder dem Publikum genau so zu vermitteln, wie wir es uns gewünscht hatten.
Der Abend ging dann wieder so zu Ende, wie er begonnen hatte. Wir stopften alles in Martins Auto und daraufhin fuhr jeder mit Auto, Bahn oder Fahrrad gemütlich nach Hause.
Für das Konzert auf Schloss Wernigerode steht die wie immer lustige Gruppenfahrt auf dem Programm…

Holger

   
             
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