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Summer Darkness Festival - Utrecht, 08.08.2008 »


"Hagen rides a Chopper, Baby!"
oder: Holgers Instant-Kühe geben keine Milch

Morgens um halb 10 in Deutschland:

Petrus hat unsere Reisewetterbestellung falsch bearbeitet!!!
Wir konnten das gelieferte Paket: "Regen XXL" glücklicherweise noch ins "Sonne und Wolken Sparpaket" umtauschen, Lieferung allerdings erst nach Ende der Einladephase :-(
So ging es dampfend und nass Richtung Utrecht.

Burger Kings Überleben gesichert (Holger...! Er hat auch die Fleisch-Milka in der Tüte mitgebracht), exzessiv abgestaut hinter Oberhausen (ganz Deutschland war Richtung Utrecht unterwegs und die Oranjes haben extra für uns ihre Sommerferien beendet und karrten eifrig ihre Wohnwagen ins Trockene) und nach längerer Rumkurverei innerhalb der City Limits kamen wir zwar reichlich verspätet aber gut gelaunt in der wunderschönen "Domkerk" an.

Wir sound-checkten unverstärkt und starteten das Konzert ca. eine 1/4 Std. später.
Nach verhaltenen Publikumsreaktionen beim Spielen und einem etwas verkorksten Abgang (Hollands Goten Bands starten wohl immer direkt nach dem letzten Akkord ohne ein "thank you very much... und Tschüß!", ohne Verbeugen direkt an die Bar!?!), zeugte das vielfache "you were so brilliant..." aber doch für eine klasse Performance der Kapelle und ihr Gefallen beim Publikum.
"Irfan" versüsste uns danach das Einladen.

In Utrecht ist die Parkgebühr der Fahrzeuge nicht Bestandteil der Künstlerverträge, so dass Martin, mit reichlich geschmälertem Säckel, als Chefumparker fungierte und schließlich zu "Parkuhr's best friend" mutierte!

Zu Fuß haben wir uns weitere Acts im "Tivoli" und im "Ekko" erwandert, auf dem Weg dorthin hat dann auch Hagen seinen Chopper klar gemacht.
Matt Howden von "Sieben" haben wir dort an seinem Merchandise Stand getroffen:
"I got drunk and lost in Poland..." Oh - diese Engländer!

Aber auch die PERSEPHONE Mannschaft kann was am Glas, wir strichen allerdings schon gegen 24 h wegen Müdigkeit die Segel und traten den Abstieg ins Untergeschoß des "Vianen Hotels" an.
Dort herrscht die 2-Klassengesellschaft:
Oben vergoldete Wasserhähne, im Bereich "London" aber endet der Marmorfußboden schon ca. 20 m vor der Zimmertür!

"Etwas weich das Bett!", knurrt Holger, "Hmm!", kontert Johannes und stellt seine Clocks zwischen Ehebett und Sololiege - der Fall scheint klar:
Wir werden alle prima schlafen, PERSEPHONE ist eine schnarchfeie Band.

Und so beginnt die Rückreise schon um kurz nach 8h, ausgeschlafen aber vollkommen Kaffeefrei, bis zum nächsten Burger King und bis zum nächsten Mal...


Tim

   
             
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